Fabel – Seele der Freiheit ( 48/ger )

Juni 11, 2009 at 06:50 (5584, Allgemein, Allgemeines, Angst, Blog, Erinnerungen, Freiheit, Gedanken, Gefühle, Geschichten, Gewalt, Kurzgeschichten, Liebe, Literatur, Lovestory, Märchen/Fairytail, Sehnsucht, Träume, schreiben) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , )


Deveine wartete in der Nacht lange und dann war da Silver, das sie sich in dem Moment mochten wäre übertrieben, sie hingen aneinander und hielten sich fest umarmt und er hing wie ein Vampir an ihrem Hals. Sie glaubten sich alleine.

„Jojo das können wir nicht machen, wir sollen doch im Lager bleiben!“, klagte leise Stimmen. Samis war nicht begeistert als er merkte das ihn seine Freunde entdeckt hatten. Schon wandelte sich der kleinen braune Falke, der Deveine stehts begleitete hatte, in einen ca. neunjährigen Jungen, nur wenig älter als Samis. Er entledigte Samies seines Hemdes und zog es hastig an.

„Kommt einfach!“ Er folgte Deveine zusammen mit sechs anderen, die aber ihre Fabelgestalt beibehielten, weil sie zu grosse Angst vor den grossen alten Bär hatten. „Sie schleicht sich jede Nacht weg und ich will nur wissen wohin!“

„Dann würde ich an deiner Stelle nicht so laut reden!“ Der kleine stachlige Igel schnuffte unter einem verrotteten Baumstamm hervor.

„Um die Zeit meditieren die Ältesten sie lassen sie ja nicht mehr aus den Augen.“

„Aber die Herrin muss zu den heißen Quellen ob sie will oder nicht!“ Jojo drückte Smis runter um einen besseren Blick auf das Pärchen zu erhaschen.

„Ob sie uns wieder eine Geschichte erzählt? Ich vermisse das wirklich! Nuff…nuff.“

„Dummies … die Zeiten sind vorbei …“

„Aber letztes Mal …nuff“

„Letztes Mal …“ Samis wiederholte und stand auf.

„Was tust du willst du das sie dich entdecken.“

„Ich kann die Herrin nicht ausstehen, ihr verehrt sie dabei ist sie nur ein Eindringling! Sie raubt ihm seine Kraft und verursacht nichts als Schmerzen!“

„Samis?“ Dabei war es doch der Herr der Deveine fest umschlossen hielt. Und dann versagten ihm die Kräfte. Jojo bemerkte wie auf seiner Haut kleine Brandmale enstanden und wieder verschwanden.

„Wir sollten hier weggehen!“ Jojo schien um Samis Sicherheit besorgt. Jeden Abend musste Jojo am östlichen Ufer Wache halten das war seine Aufgabe. Das östliche Ufer war die Stellung die am weitesten vom Lager entfernt war. Aber seit Samis an Silvers Seite war wollte er Tag um Tag

ihm so Nahe wie nur möglich sein.

„Seid ruhig!“ Kinder waren Kinder, ob Fabel oder Menschenwesen.

„Was reden die?“ Samis drängte sich über Jojo´s Schulter.

„Die reden nicht … stehen nur dumm da und beissen sich …“ Bereit zum Aufbruch.

„Solltet ihr nicht längst schlafen? Für so unvorsichtig hätte ich euch nicht gehalten!“ Silver schnappte sich Jojo und Samis von dem er am meisten Überrascht war. Aber Jojo wollte ihn ablenken und begann laut los zu plappern. Seine Augen waren rot verquollen, was die kleinen im ersten Moment verschreckte. Samis schien es wieder besser zu gehen.

„Warum triffst du dich heimlich mit der Herrin? Jeder im Lager weis doch das sie deine Braut ist. Samis sag was!“ Er hob sich Jojo den vorlauten Knirps auf Augenhöhe. Er war sich keiner Schuld bewußt und mied seinen Blick.

„Vorher wo ich dich nicht verstanden hab, hast du mir besser gefallen , kleiner Brauner! … ich weis ihr zwei seid nicht alleine also ihr anderen kommt raus, wo auch immer ihr seid!“

„Herr?“ Nach und nach verlies jeder sein Versteck ob unter der Erde, hinter Büschen oder in den Baumkronen. Den Letzten, der kleine Igel, den klopfte Silver aus seinem hohlen Baumversteck.

„Jungs das geht so nicht, sie werden euch sicherlich im Lager schon suchen!“

„Wir wollten nur die Herrin beschützen! So alleine hier draußen und Samis haben wir auch hier gefunden, der war gar nicht bei uns. Der hat sich vor seiner Wache gedrückt.“

„Wir wollten nur wissen was ihr jeden Abend macht!“

„Ihr mögt die Herrin gerne?“ Silver sah natürlich Samis trunkenen Blick und bemerkte seine Brandmale, sie strömten einen Duft aus, als Silver das vernahm kam das Blau in seinen Augen nach und nach zurück.

„Wer nicht Herr? Sie mag uns genau so gerne wie du…“

„Ja und umso mehr solltet ihr auf uns hören!“

„Diese wunderbaren Geschichten!“ Wieder sprach ein Anderer: „Vieles davon wird wahr werden wenn der Krieg vorbei ist?“

„Was macht ihr alleine!“ Samis machte sich bemerkbar und griff mit beiden Händen nach Silvers Gesicht, es war als schlüge ihm jemand oder etwas auf den Kopf. Und er setzte Jojo ab.

„Hhm moch, moch knutschen… Aua!“ Silver gab Jojo ein paar hinter die Ohren. Er hielt sie sich zu und blickte erstaunt auf Samis Hände, die wie elektresiert schienen.

„Ha! Ha! Jo hat mal wieder die Klappe zu weit aufgerissen!“ Die Kinder lachten. Silver war leicht benommen und überrascht das Samis Berührung ihm dermaßen zu schaffen machte.

„Kommt wir gehen!“ Für diesen Abend war es mit der Zweisamkeit vorbei.Ohne weiter darauf zu achten nahm er Samis auf und packte sich Jojo, der froh darüber war das er ein langes Hemd trug.

„Willst du mich die ganze Zeit so vor dir halten Silver!“

„Ja soll doch jeder sehen was mit denen geschieht die meinen Befehl missachten!“

„Das ist peinlich! Vater.“ , flüsterte Samis erschöpft. Silver hielt Jojotatsächlich bis kurz vorm Lager auf Augenhöhe , dann war Samis endlich einschlafen und er lehnte sich an Silvers  Schulter. Nur von Samis lies er diese Berührung zu . Warum konnte er ihn jetzt berühren und nichts geschah. Es war ihm ein Rätsel und auch von den Brandmalen gab es nicht mehr die kleinste Spur. Auf halben Wege kam ihm der Bär entgegen vor ihm schienen die Kleinsten im Augenblick mehr Respekt zu haben, war er doch mit seiner Grösse sehr Angst einflössend.

Einen Kommentar hinterlassen

Du musst angemeldet um einen Kommentar abzugeben.