Im Schatten der Nacht ( 49/ger )

März 20, 2009 at 10:24 (5584, Allgemein, Allgemeines, Angst, Blog, Drama, Erinnerungen, Freiheit, Gedanken, Gefühle, Geschichten, Gewalt, Liebe, Literatur, Lovestory, Psychothriller, Sehnsucht, Träume, schreiben) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , )

Bennedikt ging in der Zwischenzeit dem Hinweis einem Schlüssel mit Foto von einem kleinen blonden Mädchen nach, es war ein Indiz aus der Einbruchserie.

Das Video zeigte nicht nur die bloße Entführungsgeschichte. Es begann in dem Zimmer der Pension, Brandner summte fröhliche Weihnachtslieder und er wendet sich per Kamera an Erik, ein kurzer Schwenk, aufs Bett…

„So wir werden gleich, wenn ich dieses Geschenk hier fertig gemacht und Abgeschickt habe, uns noch amüsieren ein letztes Mal. Schön wenn ich so zurück denke was wir so erlebt haben… Zu Hause hab ich ein bisschen vorgearbeitet. Wer hätte gedacht das du als strahlender Retter von Mariechen gilts… Haben sie dich gefeiert, sicher nicht so sehr wie sie meine Festnahme feiern werden.” Er begrabschte Eriks Körper: „Fällt mir immer noch schwer dich gehen zu lassen. Aber ich verspreche dir wir sehen uns wieder! Auch wenn du geglaubt hast das das du mich gekriegt hast … nein …nein… mein Süßer… so schnell wirst du mich nicht los … versprochen.” Brandner ging zum Bett, und er strich mit seinen Händen über den blutverschmierten Rücken von Erik und benetzte seine Lippen. „Sieh das als ein Weihnachtsgeschenk von mir, ja du hast mich echt beeindruckt …Und mja wir hatten wirklich viel Spass.”

Die Überspielung bestanden aus kurzen Mitschnitten und bestädtigten den Stand der bisherige Ermittlungen.

~Landschaftsaufnahmen von Spandowerhavens Umgebung und dann war da im Scheinwerferlicht ein gelbes Moutainbike

~ nach dem er Erik angefahren hat ~ bewusstlos im Brunnenschacht, und ihn das erste mal näher streichelt

~ als er ihn ausfragt und auf die Freundschaftliche Art vorführt, sieht die Kamera nicht

~ halb tot prügelt

~ angekettet bis zum Hals im stinkenden Jauchenwasser steckt

~ als er noch versucht Marie zu retten aber es zu spät ist

~Brandner prügelt ihn grün und blau

~ den Zusammenhalt von Marie und Erik

~ Brandner wie er Marie Angst vor Erik macht, sie gegen ihn aufstachelt und Erik gegen sie, es ging so weit das Erik tatsächlich kurz davor war Marie etwas an zu tun Den Rest des Videos hatte man nicht mehr retten können. Die Frage stand im Raum…

„Marie hatte selbst nach gedrängt Erik zu besuchen den Grund hatte ich nie ganz verstanden! Doch ich denke er liegt hier vor uns…“

„Die beiden Kinder sind unsere einzigen Zeugen alle anderen sind tot oder spurlos verschwunden … das ist reiner Wahnsinn, sie haben beide geschwiegen dabei ist es das was uns Brandner ans Messer liefert!“

„Wir müssen sofort veranlassen das das Haus von Brandner nochmals durchsucht wird, wenn das stimmt hat er von allen seinen Opfern solche Videos gemacht, vielleicht ist das über Marie ……. In seinem Archiv da wird ja wohl drauf sein ob Erik ihr was angetan hat oder nicht!“

„Man hatte eine Videokamera im Papierkorb gefunden, sie hatten geglaubt, das sie einen der Gäste gehört hatte, die in Panik aus der Pension geflohen sind, es hatte sich später sogar jemand gemeldet. Wir müssen mit dem Jungen reden. Am besten noch heute Morgen.”

„Der größte Schwachsinn! Wie kann ein Mensch nur so werden, so pervers foltern.” Kathleen war ungläubig.

„Schwere Kindheit! Vater Säufer und Mutter Dorfschlampe die den armen kleinen Sascha unterdrückt hat. Ist immer so! Zumindest wird es in der Öffentlichkeit so dargestellt. Sein Bruder scheint ebenso verschwunden. Die Freunde argumentieren. So was hätten wir ihm nicht zugetraut. Dann ein paar Tage später. Ja der war schon immer eigenartig. Achten sie mal drauf … Ich hab schon immer gesagt sperren sie ihn in die Klapse. Aber doch wahrscheinlich das es mit dem Jungen so endet, ja wenn er sich nicht gar umbringt!” Labbock hielt sich ebenfalls an die Tatsachen.

„Nein!” Die Kommissarin wollte ihrem Gefühl vertrauen und nicht unschlüssigen Tatsachen

„Hätten sie es ihm zu getraut solche Briefe zu schreiben?”

„Es ist was völlig anderes. Sie hatten doch das Mädchen untersucht und nichts festgestellt, sie ist okay … sie hat nichts!” „Das ist das, was man offiziell sagt. Es ist alles Möglich! Denken sie nicht das sie auch Geheimnisse hat, wie der Junge! Unter Vergewaltigung fällt nun mal auch Nötigung!”

„Ihr ist mehr zu glauben ?”

„Sie hat kein Wort von einer Kamera gesagt in den ganzen Gesprächen die sie hatte und jetzt sagen sie mir das das Selbstdiziplin ist!”

„Wer weiß was dahinter steckt.”

„Genau das will ich herausfinden. Setzen sie sich mit den Eltern des Mädchens in Kontakt, wir kümmern uns um den Jungen.”

„Es wird nichts neues ergeben!”

„Da bin ich mir nicht so sicher… Wir müssen das alles noch mal von vorne aufrollen, viel Zeit bleib uns nicht mehr…” Hatte Erik Marie irgend etwas angetan… Für Kathleen war es unvorstellbar. Sie fuhr nach Tschanzberg. Bennedikt hatte den Fotografen ausfindig gemacht und der hatte ihm die Adresse des Mädchens auf dem Passbild gegeben. Er sagte Labbock Bescheid und der sah eine Gemeinsamkeit Kai – Erik Martin.

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